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Plätzchenrezept für Keksstempel

Diese Jahreszeit ist einfach zu verlockend. Man darf auf keinen Fall in die Stadt gehen…alles wimmelt nur so von bunten, glitzernden, kitschigen Dingen mit süßen Elchen, Bären, Herzen und  Sternen als Motiv. Und alles ist so schön angerichtet und schreit mich an: Kauf mich! Kauf mich! Ich würde so gut in deine Küche, dein Wohnzimmer und dein Bad passen…

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Ich war in letzter Zeit wirklich selten in der Stadt. Gut so. Aber jedes Mal wenn ich dort war, habe ich diese Keksstempel gesehen. Verlockende Stempel mit Eulenmotiv, „eat me“-, „Glückskeks“-, „Homemade“- Aufschrift, die meine langweiligen Butterkekse in wunderschöne Backkunst verwandeln würden. Ich war in diversen Supermärkten und habe sie dort gesehen. Kurz angefasst, dann wieder zurückgestellt und mir gesagt: „Nein, nein du brauchst das jetzt nicht“. Das ging genau fünf Mal gut. Aber irgendwann waren diese Keksstempel nicht mehr nur in meiner Hand, sondern auch in meiner Einkaufstasche, dann bei der Verkäuferin an der Kasse und dann wieder in meiner Tasche. Und nun, naja, jetzt haben sie doch ein neues zu Hause in meiner Küche gefunden.

Heute durften die Stempel ihre künstlerische Wirkung entfalten und wurden getestet. Was dabei rausgekommen ist, sind sehr leckere, knusprige Kekse. Manche mehr oval als rund, manche total verkorkst und nur mit halber Schrift, aber sie sind trotzdem hübsch anzusehen. Wer das erste Mal mit Plätzchenstempeln experimentiert, sollte sich nicht entmutigen lassen, wenn sie nicht alle perfekt aussehen. Schmackhaft sind sie in jedem Fall.

Bevor ich euch das Rezept vorstelle, möchte ich hier noch ein paar Blogs erwähnen, die auch Rezepte für Keksstempel gepostet haben. Man muss einfach das passende Rezept für den eigenen Geschmack finden und ausprobieren.

Rezepte anderer Blogger:
Lulusstern
Miss Blueberrymuffin
Glücksbäckerei – Backen macht glücklich

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Rezept: Plätzchenteig für Keksstempel (für ca. 2 Bleche)

Zutaten & Hilfsmittel

250g Mehl
1 gestrichener Teelöffel Backpulver
1 Ei
100 g Zucker
1 Esslöffel Vanillezucker
125g Butter
Zitronensaft
Puderzucker

Hilfsmittel: Keksstempel & runder Ausstecher, der etwa die Größe der Keksstempel hat

 

Zubereitung:

1) Die kalte Butter mit einem Messer in kleine Stücke schneiden. Mit Mehl, Backpulver, Vanillezucker und dem Ei in eine Schüssel geben. Alle Zutaten mit der Hand zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Ich habe aus der einen Teighälfte Zitronenkekse gemacht. Dafür den Teig halbieren und in einen Teil 3 Teelöffel Zitronensaft kneten.

2) Den Teig zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie für eine halbe Stunde in den Kühlschrank geben.

3) Dann den Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen. Die Stempel jedes Mal vor dem Stempeln in Mehl tauchen. Entweder man macht erst runde Ausstecher, legt diese aufs Blech und stempelt dann. Oder man stempelt auf den ausgerollten Teig und sticht dann mit der runden Form die Kekse aus. Ich bevorzuge die letztere Variante, weil man dann besser sieht, ob das Motiv des Stempels innerhalb der Form mittig ist.

4) Plätzchen bei 180° ca. 10-12 Minuten backen. Die Kekse können danach mit einer dünnflüssigen Masse aus Puderzucker, Zitrone und Wasser bestrichen werden. Dafür zwei Teelöffel Zitronensaft mit zwei Esslöffeln Zitronensaft vermischen und dünn auftragen.

Ich würde mich über Rückmeldungen und Erfahrungen freuen, falls ihr das Rezept ausprobiert. Lasst es euch schmecken!

Eure Erdbeerqueen

 

 

 

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7 Kommentare

  • Antworten
    Grünzeug
    27/11/2015 at 18:00

    Oh, das Problem namens „das brauchst du jetzt nicht für deine Küche, weil du schon so viel Zeugs hast“ kenne ich auch. Gott sei Dank habe ich es in den letzten Monaten geschafft, mich diesbezüglich zurückzuhalten – was wahrscheinlich auch daran liegt, dass ich bisher für meine Backvorhaben wirklich alles zuhause habe.

    Bezüglich der Keksstempel habe ich einen Kompromiss mit mir selbst ausgehandelt: Nachdem ich – wie du auch – gefühlte hundert Mal um diese verlockend aussehenden Küchenutensilien herumgeschlichen bin, habe ich mir doch einen gekauft. Aber nur einen. Und der reicht mir bis heute. 🙂

    P.S.: Ich stand heute auch plätzchenbackend in der Küche – und beinahe, aber nur beinahe, wären es Keksstempel-Plätzchen geworden. 😉

    Liebe Grüße
    Jenni

    • Antworten
      Julia Erdbeerqueen
      27/11/2015 at 20:09

      Ich war auch in der neuen Cook-Mal- Filiale in der Innenstadt. Die haben so viel Kram, der ganz praktisch ist, aber in unsere Küche passt eh nichts mehr rein und eigentlich habe ich auch alles, was man so braucht 🙂 Auf jedenfall sympathisch, dass es dir auch so ging. Liebe Grüße

      • Antworten
        Grünzeug
        27/11/2015 at 21:12

        Oh nein, davon hättest du mir nicht erzählen dürfen! Hoffentlich komme ich dort nicht vorbei – das würde meine Disziplin auf eine harte Probe stellen, glaube ich. 😉

        Liebe Grüße zurück!
        Jenni

        • Antworten
          Julia Erdbeerqueen
          27/11/2015 at 22:51

          😀 Haha, dann verrate ich dir einfach nicht wo es ist 😛 Du darfst dann nur nicht googlen. 😉

          • Grünzeug
            28/11/2015 at 8:19

            Das ist eine gute Idee. Jetzt darf ich nur nicht zufällig daran vorbeilaufen und meine Geldbörse ist gerettet. 😉

  • Antworten
    Schaefchen
    19/11/2015 at 15:47

    Hallo Erdbeerqueen,
    mit den Stempeln erging es mir bisher ähnlich, nur dass ich sie bisher immer im Laden gelassen habe, da ich mir immer wieder sage, sie würden nicht zu meinen Keksen passen. Möglich, dass es sich ganz bald ändert. 🙂
    Danke für den schönen Beitrag.
    Schäfchen

    • Antworten
      Julia Erdbeerqueen
      19/11/2015 at 23:32

      Hallo Schäfchen, danke fürs folgen 🙂 Ja, diese Verlockungen sind wirklich schlimm, aber es sieht so süß aus… Liebe Grüße

    Antworten

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