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Mittelalterliche Rahmfladen mit grünem Spargel

Rahmfladen wie auf dem Mittelaltermarkt…

Kennt ihr sie auch? Die herrlich duftenden mittelalterlichen Rahmfladen, die es auf jedem Mittelaltermarkt zu kaufen gibt? Knuspriger, gebräunter Teig dick mit Schmand bestrichen und belegt nach Lust und Laune. Manchmal wie Flammkuchen mit Speck und Zwiebeln oder vegetarisch nur mit Käse belegt. Sie duften nicht nur herrlich, sondern schmecken auch wunderbar.

Rezept für mittelalterliche Rahmfladen belegt mit grünem Spargel, Tomaten und Schmand. Zum Rezept auf dem Blog.

Mittelaltermärkte & Mittelalterrock

Mit ca. 16 Jahren kam ich auf den Geschmack von Mittelalterrock. Salatatio Mortis, Subway to Sally, und wie all die Mittelalterrockbands noch heißen, liefen in meiner Playlist rauf und runter. Irgendwann landete auch ein Mittelalterrock in meinem Einkaufskorb, weil wir gerne mal auf Mittelaltermärkten rumwanderten und Menschen in Gewandung einfach viel besser ins Szenario gepasst haben. Mein Mittelalterrock war ein treuer, warmer Begleiter, wenn es auf auf den Märkten und Festivals abends kälter wurde.

Dabei immer in meiner Hand: Etwas zu essen natürlich. Seltsamerweise waren es nie die duftenden Rahmfladen aus dem Holzofen, die ich gegessen habe, sondern immer nur andere Gerichte, die es dort zu kaufen gab. Das musste nachgeholt werden! Dieses mal halt nicht auf dem Mittelaltermarkt, sondern in meiner Miniküche in Münster. War trotzdem richtig lecker und wahrscheinlich wesentlich billiger 😉

Geht ihr auch gerne auf Mittelaltermärkte?

Mittelalterliche Rahmfladen mit grünem Spargel

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Serves: 4

Ingredients

  • 300g Dinkelmehl 630
  • 150g Roggenvollkornmehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 260g lauwarmes Wasser
  • 1 EL Honig
  • 2 TL Salz
  • 1 EL Kräuter
  • 400g Schmand
  • 2 fein gehackte Knoblauchzehen
  • ca. 4 Stangen grüner Spargel
  • 1 Tomate
  • Speck (nach Wahl)
  • Lauchzwiebeln

Instructions

1

Die Hefe zusammen mit dem Wasser und dem Honig in eine Schüssel geben und gut vermischen. Verdeckt ca. 10 Minuten stehen lassen.

2

Dinkel- und Vollkornmehl in einer Schüssel mischen und Salz zugeben.

3

Die Hefemischung zum Mehl geben und alles mit einem Löffel verrühren. Dann mit den Händen gut kneten. Verdeckt minstestens 1 Stunde gehen lassen.

4

Schmand, die zwei gehackten Knoblauchzehen und etwas Salz und Pfeffer in einer Schüssel vermischen.

5

Den Spargel waschen, die Ende abschneiden und in kleine Stücke schneiden. Mit kochendem Wasser übergießen und zur Seite stellen.

6

Sobald der Hefeteig fertig ist, wird er in vier Teile aufgeteilt und ausgerollt.

7

Backofen auf 180°C vorheizen.

8

Teig mit Schmand bestreichen und nach Lust und Laune mit Tomaten, Spargel und Speck belegen. DIe Lauchzwiebeln kommen erst nach dem Backen auf die Fladen.

9

25-30 Minuten backen.

Notes

Ich habe die Fladen nur eine halbe Stunde gehen lassen, das funktionierte auch. Aber es ist natürlich immer besser, wenn man der Hefe mehr Zeit gibt.

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13 Kommentare

  • Antworten
    Blogaround April/Mai mit leckerem Frühlingsgemüse | HOLZ & HEFE
    18/05/2017 at 18:31

    […] mehr als nur drei Dinge mögen. Nehme ich mir ganz fest vor! Deshalb nehme ich auch diesen tollen mittelalterlichen Rahmfladen mit grünem Spargel von der Erdbeerqueen in meinen Blogaround auf, den ich baldmöglichst probieren […]

  • Antworten
    Tanja
    04/05/2017 at 11:13

    Hallo,
    wie viele Kalorien hat ein Fladen?

    Liebe Grüße
    Tanja

    • Antworten
      Erdbeerqueen
      05/05/2017 at 23:39

      HI Tanja, das kann ich dir leider nicht sagen. Ich denke mal so 300-400 Kalorien 🙂

      • Antworten
        Herr Grau
        08/05/2017 at 17:35

        Dinkelmehl 256 kcal, Roggenmehl 139 kcal, Schmand 294 kcal. Der Honig wird größtenteils verstoffwechselt, der Rest ist vernachlässigbar. 690 kcal ist daher ein gutes Überschlagsergebnis.

        • Antworten
          Erdbeerqueen
          08/05/2017 at 20:20

          Du meinst pro Fladen? So viel? Wow…naja mir ist es egal 😀

          • Herr Grau
            12/05/2017 at 20:31

            Jupp, pro Fladen. Nach spätestens vier sollte man besser satt sein… 😀

          • Erdbeerqueen
            12/05/2017 at 23:06

            Ups 😀

  • Antworten
    Herr Grau
    03/05/2017 at 10:28

    Schick schick. 🙂
    Ein paar Tipps:
    1. Solche Brote leben sehr von ihrer Luftigkeit. Roggenmehle sollten dann nicht mehr als 10% der Mehlmenge ausmachen. Ich hätte vielleicht 10% helles Roggenmehl und 15% Dinkelvollkorn genommen. Das Dinkelvollkorn enthält mehr Protein, um einen luftigen Teig zu ermöglichen.
    2. Die „moderne“ Trockenhefe (seit dreißig, vierzig Jahren..) braucht keine Aktivierung mehr, dieses Gerücht hält sich hartnäckig. Du musst sie vorher nicht mit Wasser und Zucker ansetzen, Du kannst einfach alles zusammenmischen.
    3. Wenn man mit so viel Hefe und einer so kurzen Gare arbeitet, dann muss das Kneten vollständig das Gluten entwickeln, das heißt, es kommen sicherlich zehn bis fünfzehn Minuten Handarbeit auf einen zu. Abgekürzt werden kann dieser Schritt durch eine Autolyse, heißt Mehl mit Wasser vermischen und eine halbe Stunde stehen lassen. Dann erst Salz und Hefe (in diesem Fall in wenig Wasser aufgelöst) zugeben. Auch sollte man wissen, wie man beurteilen kann, ob man fertig geknetet hat (google: Windowpaning test).
    4. Ich kann gar nicht oft genug betonen, wie extrem stark es sich lohnt, Crème Fraîche selbst zu machen. Es ist das einfachste auf der Welt und Du wirst das plötzlich in alles tun wollen, das Zeug ist einfach nur großartig .. einfach Sahne mit Naturjoghurt (der muss lebendig sein .. Reformhaus) mischen, ca. 500 ml zu 3 EL, und stehen lassen, bis die Sahne angedickt ist, ca zwei Tage. Einen Tag kühl stellen – fertig.

    • Antworten
      Erdbeerqueen
      05/05/2017 at 23:38

      Hi Dirk,
      danke für deine Tipps. Jetzt muss ich die nur mal endlich alle aufschreiben und auch beherzigen 😉
      Das mit dem Creme Fraiche werde ich auf jedenfall bald mal austesten.

      Bis morgen!

  • Antworten
    Marileen | HOLZ & HEFE
    01/05/2017 at 21:37

    Liebe Juli,
    ich muss gestehen, dass ich MIttelaltermärkte so gar nicht mag… Das war noch nie mein Ding und wird es wahrscheinlich auch nie werden. Aber deine Rahmfladen sehen hervorragend aus! Die kommen auf jeden Fall auf die Liste für meinen nächsten Cheatday ;).
    Ganz liebe Grüße
    Marileen

  • Antworten
    Nina
    01/05/2017 at 13:36

    Hi Juli,

    ich mag Flammkuchen sehr gerne, habe aber noch nie welche selber zubereitet. Ich esse sie nur teilweise gerne auf Mittelalter oder auch anderer Märkten. Oft ist mir der Teig zu Dick, da es doch kein richtiger Flammkuchenteig ist. Wenn es allerdings richtig gemacht wird, kann ich am Flammkuchenstand nicht vorbei gehen.

    LG
    Nina

  • Antworten
    Patces Patisserie
    01/05/2017 at 11:57

    Mhhh, diese Fladen mag ich auch! Ich habe sie bisher immer auf dem Giebelhüüskesmarkt an der Überwasserkirche gegessen 🙂
    Aber selbermachen ist natürlich auch cool!

    Liebe Grüße,
    Patricia

  • Antworten
    Isabelle
    01/05/2017 at 11:26

    Mhhh, das sieht köstlich aus! Ist es das Gleiche, dass auf Weihnachtsmärkten auch als Dinnele oder DInnede verkauft wird? Mittelalterrock habe ich eine Zeit lang auch sehr gerne gehört! Subway to Sally war immer mit dabei 😉 In dieser „Mittelalterszene“ war ich jedoch nie unterwegs. Obwohl ich Mittelaltermärkte sehr schön finde und auch tolle Erinnerungen an einige Besuche mit meiner Familie habe! Liebe Grüße, Isabelle

  • Antworten

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