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Hefeküchlein mit Rhabarbercurd [Gastbeitrag]

Hefeküchlein mit Rhabarbercurd ein Gastbeitrag von Tulpentag

Heute ist Jenny bei mir zu Besuch und hat ein unglaublich leckeres Rezept mitgebracht. Normalerweise bloggt sie auf Tulpentag über ganz verschiedene Themen wie z.B. Food, DIY und Wohnen.Ich könnte den ganzen Tag auf ihrem Blog verbringen, weil er so schön abwechslungsreich ist. Ihr findet sie auch bei Facebook und auf Instagram.

Auch mein Erdbeerherz schlägt höher, wenn ich mir nur die Bilder für diesen Salat mit Süßkartoffeln, Erdbeeren und Avocado anschaue. Nomnomnom… Schaut einfach bei ihr vorbei und überzeugt euch selbst. Wer noch Tipps für Fotohintergründe  oder schöne Einrichtungsideen braucht, der wird bei Jenny auch fündig. Und nun viel Spaß mit Jenny’s Beitrag 🙂

Die Rhabarberzeit hat begonnen! Ich liebe dieses Gemüse ja sehr. Deswegen hab ich mich auch so gefreut, als Juli mich gefragt hat, ob ich auf ihrem tollen Blog mit einem Rhabarberrezept zu Gast sein möchte. Klar 🙂

Ich bin Jenny und blogge normalerweise auf Tulpentag über Rezepte, DIYs und Wohnen. Seit etwa einem Jahr ist das mein Baby, auf dem ich meine Leidenschaften das Kochen, Werkeln und Dekorieren mit anderen teile.

Hefeküchlein mit Rhabarbercurd7.jpg

Mitgebracht habe ich euch heute Hefeküchlein mit einer Rhabarbercurd-Füllung. Curd habe ich zum ersten Mal gemacht. Ich hatte ja keine Ahnung, wie lecker das schmeckt, und hab tatsächlich immer mal wieder mit dem Löffel aus dem Glas naschen müssen 🙂 Gut, ich konnte kaum noch aufhören und musste für die Hefeküchlein nochmal eine Portion Rhabarbercurd nachproduzieren. Am Ende waren die Teilchen gefüllt und ich satt, bevor alles im Ofen gelandet war.

Und weil die Küchlein so lecker sind, habe ich hier das Rezept für euch:

Zutaten für Hefeküchlein mit Rhabarbercurd

Hefeküchlein

für 12 Stück

  •  360g Weizenmehl
  • 60g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 1 EL Trockenhefe
  • 240 ml Milch
  • 5 EL Margarine
  • 1 Ei zum Bestreichen
  • etwas Puderzucker

 

Rhabarbercurd

250ml-Glas

  •  270g gewaschenen Rhabarber (mit Schale)
  • 40ml Wasser
  • 1/2 EL Zitronensaft
  • 50g Zucker
  • etwas Vanillepaste oder eine Vanilleschote
  • 1 Ei
  • 2 Eigelb
  • 1 gestrichenen TL Speisestärke
  • 1 EL Wasser
  • 50g Margarine

Zubereitung

Hefeküchlein

  1. Die Milch erwärmen und die Butter darin schmelzen.
  2. Mit den restlichen Zutaten gut verkneten.
  3. Den Teig abgedeckt 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

In dieser Zeit das Rhabarbercurd machen (siehe unten).

  1. Aus dem Teig 12 Kugeln formen, auf ein Backblech mit Backpapier setzen und eine halbe Stunde ruhen lassen.
  2. Den Backofen dann auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und eine Kuhle in jede Teigkugel drücken.
  3. In die Kuhle Rhabarbercurd füllen und den Rand mit einem verquirlten Ei bestreichen.
  4. Für 20 Minuten im Ofen backen.
  5. Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

 

Rhabarbercurd

  1. Den Rhabarber mit Schale in grobe Stücke schneiden und mit dem Zitronensaft und dem Wasser in einem kleinen Topf so lang köcheln lassen, bis der Rhabarber zerfällt. Stellt die Herdplatte nicht zu hoch, damit nichts anbrennt.
  2. Nun passiert ihr die Rhabarbermasse durch ein feines Sieb und fangt den Saft auf.
  3. 125ml davon braucht ihr jetzt zur weiteren Verarbeitung. Diese vermischt ihr gut mit dem Zucker und der Vanilleschote/-paste.
  4. Bereitet nun ein Wasserbad vor. In den unteren größeren Topf gebt ihr also Wasser. Oben rein kommt ein kleinerer Topf oder eine Schüssel, die am Topfrand hält. Dort hinein kommt euer Rhabarber-Zucker-Saft.
  5. Erhitzt das Wasser im Topf so, dass es durchgehend siedet.
  6. Vermengt in einer weiteren kleinen Schüssel 1 EL Wasser mit dem TL Stärke und gebt das Gemisch zum Rhabarbersaft. Zudem kommen das Ei und die Eigelbe hinzu.
  7. Rührt mit dem Schneebesen nun so lange, bis sich die Masse verdickt (das dauert je nach Menge und Hitze etwa 15 Minuten).
  8. Nun den Topf herunter nehmen und die Margarine zugeben. Vermengen, sodass die Margarine schmilzt.
  9. Wenn ihr NUR das Curd machen wollt oder die Küchlein erst später befüllen wollt, füllt es nun in saubere, desinfizierte Gläser und stellt es in den Kühlschrank. Das Curd wird da nochmal etwas sämiger. Ansonsten braucht ihr es direkt zum Befüllen der Hefeküchlein.

Am besten schmecken die Hefeküchlein frisch aus dem Ofen. Da sind sie noch schön fluffig und weich. Der Duft von Hefegebäck ist sowieso nicht zu übertreffen, oder was meint ihr?

Schaut gern mal bei mir vorbei, wenn ihr mögt. Ich würde mich freuen 🙂

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11 Kommentare

  • Antworten
    Casa Selvanegra
    30/04/2016 at 23:28

    Wo ich heute meinen Lemon-Chili-Curd gemacht habe kamen mir auch voll viele Ideen für andere Varianten! LG

  • Antworten
    Casa Selvanegra
    30/04/2016 at 23:27

    Wow toll
    xo & liebste Grüße, Sina
    http://CasaSelvanegra.com

  • Antworten
    Misses Popisses
    25/04/2016 at 12:58

    Ich liebe Rhabarber… als Kind habe ich inmer Kompott gegessen.
    Das sieht bei dir immer soo unglaublich lecker aus. Schade, dass di so weit weg bist, sonst wäre ich bei Kaffee und Kuchen gerne mit dabei 😎
    Alles Liebe
    Elisabeth

    http://www.missespopisses.com

    • Antworten
      Julia Erdbeerqueen
      25/04/2016 at 13:47

      Huhu Elisabeth, das Rezept ist von Jenny von Tulpentag. Ich finde auch, dass es total lecker aussieht.
      Falls du mich mit dem Kaffee und Kuchen meintest: Das würde ich auch sehr gerne mal mit dir machen. Also falls du mal in Münster bist, sag bescheid 😀

  • Antworten
    Dandelion Dream
    25/04/2016 at 11:50

    Ui, da hat sich Jenny aber was feines einfallen lassen. Rhabarbercurd klingt sooo lecker! 😀
    Liebe Grüße
    Julia

    • Antworten
      Julia Erdbeerqueen
      25/04/2016 at 13:46

      Finde ich auch. Ich habe auch noch nie Rhabarbercurd gegessen, es wird Zeit, dass ich es nachhole. Das Rezept habe ich ja jetzt 😀

  • Antworten
    katcreatescakes
    24/04/2016 at 9:16

    Mmmh Rhabarbercurd 😋

  • Antworten

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