Wenn ich an Blaubeeren denke, sehe ich das rot verschmierte Gesicht meiner kleinen Nichte vor mir. Ein schiefes Grinsen auf ihrem fast zahnlosen Gesicht. Die dreckigen Hände unschuldig auf dem Tisch gefaltet. Der ganze Esstisch ist mit roten Flecken überzogen und man fragt sich nur noch: Wer wurde hier gerade ermordet?
Keine Sorge, es war nicht der Postbote…es gab nur Blaubeermüsli zu Mittag. Sie liebt diese Beeren und pickt jede einzelne mit den Fingerspitzen aus der Müslischüssel. Da es sich bei Blaubeeren um eines dieser „Superfoods“ handelt, kann es sicher auch nicht schaden, wenn man sich davon etwas in die Nase, hinter die Ohren oder in die Haare schmiert. Nur das Waschen danach wird schwer, aber damit habe ich ja nichts zu tun. Armes Schwesterherz…
Meine Blaubeer-Cookies haben den Vorteil, dass sie schnell im Mund verschwinden werden. Sie können also gar nicht erst abfärben. Wenn ihr sie nachbackt, werdet ihr demnach gesellschaftsfähig bleiben. Es bleibt euch natürlich überlassen, ob ihr die Wirkung des Superfoods nutzt und euch die restlichen Beeren trotzdem noch ins Gesicht schmiert, um Falten vorzubeugen.
Zutaten für ca. 14 Blaubeer-Cookies
Rezept der Blaubeer-Cookies als PDF
- 125g Butter
- 100g Zucker
- Wahlweise 1 Ei ( ohne Ei werden sie knuspriger, mit Ei fluffiger)
- 1 Prise Salz
- 200 Mehl
- 1TL Natron
- 90g Blaubeeren
Zubereitung
- Butter, Zucker, Salz und Vanillezucker ca. 3-5 Minuten sehr cremig schlagen. Das Ei dazugeben und gut mit den übrigen Zutaten verrühren.
- Mehl, Natron (oder Backpulver) zum Teig geben und verrühren. Sobald der Teig geschmeidig ist, werden die Blaubeeren vorsichtig mit einem Löffel unter die Masse gerührt. Den Backofen auf 160°C vorheizen. Mit der Hand Bällchen formen und auf Backpapier setzen.
- Pro Backblech neun Cookies setzen, damit sie noch etwas auseinanderlaufen können. 15 Minuten backen.
Weitere Hinweise:
Der Teig wird in Kombination mit den Blaubeeren etwas matschig und bleibt gerne an den Händen kleben. Aber das macht nichts, die könnt ihr zum Schluss einfach ablecken. Ich finde es nicht schlimm, wenn die Beeren platzen und sich die schöne Farbe mit dem hellen Teig vermischt, dadurch entsteht ein schönes Muster. Wer die Kekse ganz hell haben möchte, sollte die Beeren wirklich sehr vorsichtig unterheben und den Teig ganz behutsam formen.
4 Kommentare
OH MEIN GOTT so lecker!
[…] so, die Julia auf ihrem Blog Naschen mit der Erdbeerqueen veröffentlicht hat. Ich sage nur Blaubeercookies oder … mal eine herzhafte Muffin-Variante mit Rote Beete und […]
Liebe auf den ersten KEKS 🙂
LG Elisabeth
Misses Popisses
ww.missespopisses.com
Danke für deine Kommentare, liebe Elisabeth. Ich freu mich über jeden so riesig 🙂 Hab noch einen schönen Tag.