Donauwelle mit Blaubeeren: Aus alt macht neu.

Donauwelle Rezept mit Blaubeeren und Buttercreme von Naschen mit der Erdbeerqueen

Lieblingskuchenalarm: Donauwelle

Wenn mich jemand fragen würde, was mein Lieblingskuchenrezept ist, könnte ich das nicht eindeutig beantworten. Gewürzkuchen gehört im Winter zu meinen Favoriten, Zitronenkuchen liebe ich und auch die Donauwelle gehört zu meinen Lieblingskuchen. Wenn man faul ist, kann man einfach statt Buttercreme Vanillepudding nehmen. Schmeckt genauso gut und ist in der Herstellung einfacher als Buttercreme (aber auch die ist kein Hexenwerk).

Donauwelle Rezept mit Blaubeeren und Buttercreme von Naschen mit der Erdbeerqueen

Donauwelle recreate 2016 vs. 2017

Am 12.02. fast genau vor einem Jahr (lustig, fällt mir gerade erst auf) war eine Donauwelle schon einmal als Rezept auf dem Blog. Statt mit Kirschen gab es damals Himbeeren auf dem Kuchen. Da Marc von bake to the roots zu seinem Blogevent recreate aufgerufen hat, dachte ich mir, dass ich erneut eine Donauwelle backen könnte. Um was geht es bei diesem Event?

  • alten Blogbeitrag rauskramen
  • über die schrecklichen Bilder amüsieren
  • den Kuchen nochmal in gleicher oder abgewandelter Form backen
  • neu ablichten und die Fotografiefortschritte bestaunen

Genau mein Ding! Wenn ich mir die alten Fotos anschaue, ist das schon ganz schön schrecklich. Es ist aber auch schön zu sehen, dass ich mich verbessert habe. Bei Marc auf der Seite wurde schon viele Beiträge eingereicht und die Vergleiche sind echt lustig anzuschauen. Wenn ihr mögt, könnt ihr ja auch noch mitmachen?

Hier nun der Vergleich:

Donauwellenshooting Februar 2016

Donauwellenshooting Februar 2017

Donauwelle Rezept mit Blaubeeren und Buttercreme

Donauwelle Rezept mit Blaubeeren und Buttercreme

Inzwischen fotografiere ich fast nur noch Hochkant und ich habe mir das typische Foodbloggerobjektiv zugelegt. Aber kritisch bleibe ich weiterhin und bin trotzdem fast nie zufrieden mit den Fotos. 😀

Wer jetzt Lust auf eine Donauwelle hat, findet unten das Rezept. Da wir nur zu zweit sind und den Kuchen auch zu zweit esse, habe ich das Rezept als kleine Portion berechnet. Ihr bekommt also kein ganzes Blech, sondern eine Springform bzw. ein halbes Blech Donauwelle. Bei Fragen einfach schreiben!

Donauwelle: Rezept für eine Springform 28cm

Zutaten für den Teig

100g Zucker
100g Butter
2 Eier
225g Mehl
2 TL Backpulver
Vanille nach Belieben oder ein Päckchen Vanillezucker
2 Esslöffel Kakao
100ml Milch
100g Blaubeeren

Zutaten für die Buttercreme und den Guss

250ml Milch
15g Speisestärke
2 EL Zucker
1 Vanilleschote
100g weiche Butter
Zartbitterglasur

Zubereitung der Donauwelle

  1. Den Backofen auf 180° C vorheizen und das Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Zucker und Butter cremig schlagen, die Eier hinzufügen und zu einer homogenen Masse rühren.
  3. Mehl, Backpulver und Vanille vermischen und zu den anderen Zutaten geben.
  4. Alles gut verrühren.
  5. Den Teig halbieren und die eine Hälfte zusammen mit dem Kakao und der Milch verrühren.
  6. Die helle Teighälfte in die Springform geben, danach den dunklen auf den hellen Teig streichen.
  7. Die Blaubeeren gleichmäßig darauf verteilen und im Backofen ca. 25- 30 Minuten backen.
  8. 200 ml Milch in einen Topf geben und erhitzen.
  9. Speisestärke, Vanille und Zucker mit der restlichen Milch glatt rühren.
  10. Sobald die Milch kocht, wird das Speisestärke-Milchgemisch mit der kochenden Milch verrührt.
  11. Kurz kochen lassen und dann vom Herd nehmen. Abkühlen lassen.
  12. Butter und Pudding müssen beide Zimmertemperatur haben, sonst gerinnt die Creme.
  13. Die weiche Butter cremig schlagen.
  14. Der Pudding wird Esslöffel für Esslöffel in die Butter gerührt.
  15. Die Buttercreme auf den abgekühlten Kuchen geben und kalt stellen.
  16. Sobald der Kuchen und die Creme gut gekühlt sind, wird der Schokoguss aufgetragen.

16 thoughts on “Donauwelle mit Blaubeeren: Aus alt macht neu.

    1. Hi Tanja, soooo sündhaft ist sie gar nicht. Ich hab extra nicht ganz so viel Buttercreme draufgeklatscht 🙂
      Mit Himbeeren schmeckt sie auch echt lecker.
      Liebe Grüße

  1. Mjjjjj Donauwelle liebe ich! Habe sie bisher aber echt immer nur in der klassischen Variante gegessen! Muss mal geändert werden! Danke für die Inspiration!
    Liebe Grüße, Ina

  2. Das Rezept hört sich wirklich lecker an und mit Blaubeeren muss ich Donawelle auch versuchen. Deine jetzigen Bilder sehen wirklich besser aus. Ist mir aber nur im Vergleich aufgefallen. Die ersten Bilder zeigen auch einen leckeren Kuchen, der Appetit macht. LG Undine

    1. Hi Undine,
      danke für deinen lieben Worte. Die erste Variante sieht wirklich gar nicht so schlecht aus. Nur die Tiefenschärfe fehlt ziemlich 😀

  3. Auf Donauwelle mit Blaubeeren wäre ich jetzt auch nicht gekommen – klingt aber lecker! (Obwohl ich eigentlich Erdbeeren erwartet hätte) 😛

    Schön, dass Du mit dabei bist beim Blogevent!

    LG, Marc

  4. Liebe Juli,

    ich liebe ja Donauwelle, wahrscheinlich weil meine Oma so eine gute gemacht hat. Die war aber auch immer klassisch, bin aber für Neues immer offen. Zu 2016 sieht man natürlich gerade am Foto einen deutlichen Unterschied, sehen aber beider sehr gut aus. Bei der 2017 hätte ich vom Foto her gar nicht auf Zartbitterglasur getippt, sieht irgendwie so hell aus. Da könnte ich jetzt aber wirklich ein Stück von Naschen.

    LG
    Nina

    1. Hallo Nina,
      ui das glaube ich dir, dass der von deiner Oma richtig lecker war.
      Wahrscheinlich sieht die Glasur aufgrund der Lichtverhätnisse so hell aus 🙂
      Liebe Grüße

  5. Was für eine schöne Aktion! 😀
    Ich muss sagen, ich finde beide Bilder (also frühe rund heute) ansprechend, klar die heutigen sind nochmal um einiges besser, aber die von damals sind jetzt keine Katastrophe finde ich, sondern auch sehr ansprechend! 🙂
    Der Kuchen sieht übrigens sau lecker aus!
    Liebe Grüße ♥

    1. Danke Lisa.
      Du bist ja lieb. Wenn ich meine Wirsingquiche genommen hätte, wäre es vielleicht deutlicher gewesen. Die Fotos sind nämlich richtig hässlich. Aber andererseits würde ich sie heute auch nicht so viel schöner hinbekommen. Wirsingquiche ist nämlich nicht besonders fotogen.

    1. Hallo Kristin,
      die Version mit Himbeeren schmeckt mir fast noch besser, weil ich gerne süß-sauer mag.
      Liebe Grüße

  6. Die Donauwelle schaut echt super aus (wobei ich auch ein Stück der alten genommen hätte 😉 ). Welches Objektiv meinst du denn, das so typisch für Foodblogger ist? Die 50er Festbrennweite?
    LG
    Sabrina

    1. Hi Sabrina,
      danke für deine Nachricht. Genau, die 50mm wird oft empfohlen 🙂

      Liebe Grüße

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