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Lebkuchen zum selbst Naschen oder Verschenken

 

Jedes Jahr ab September, naja eher Ende August, wird man daran erinnert, dass bald Weihnachten ist. Dann kommen Lebkuchen plötzlich aus allen Ecken gekrochen und befallen die Supermärkte. Direkt am Eingang bekommt man schon die Ersten zu Gesicht, irgendwo in der Mitte des Marktes gibt es ein ganzes Regal davon. Und damit man auch ja nicht vergisst welche mitzunehmen, wird man kurz vor der Kasse nochmals an sie erinnert.

Lebkuchen roter Guss

Bisher habe ich immer versucht, sie erst Mitte November zu kaufen, damit mir die Lust daran nicht vergeht. Ich habe aber noch nie probiert, welche selbst herzustellen. Aber da inzwischen dieser Blog existiert und dieser auch gefüllt werden will, habe ich mich an Lebkuchen gewagt. Das Rezept stammt in den Grundzügen aus dem Buch „Alles hausgemacht“ von Eva und Ulrich Klever (1983), ist kinderleicht und schmeckt leider, leider sehr lecker. Die Lebkuchen sind erst vier Tage alt und die ursprünglich volle Dose beherbergt nur noch wenige von ihnen. Da muss bald Nachschub her, hihi.

Ich würde mich freuen, wenn ihr die Rezepte ausprobiert und mir Rückmeldung gebt. Ich freue mich tierisch über jeden neuen Kommentar. Wer auf Instagram unterwegs ist, kann auch gerne die Bilder von den Ergebnissen mit dem Tag #NaschenmitderErdbeerqueen versehen.

Lebkuchen schoki

Lebkuchenrezept

(für ein Blech)

Für den Teig

  • 250g Zucker
  • 3 Eier
  • 300g geriebene Mandeln
  • 100g geriebene Zartbitterkuvertüre
  • 1 Teelöffel Zimt
  • ½ Teelöffel Nelken
  • 50g Zitronat
  • 1 Messerspitze Hirschhornsalz
  • 1 Messerspitze Pottasche
  • Etwas Butter

Für den Guss

  • Kuvertüre zum Bestreichen
  • 2 Esslöffel Puderzucker
  • 2 Teelöffel rote Marmelade
  • Etwas Zitronen -und/oder Orangensaft

Zubereitung

  1. Den Zucker und die Eier schaumig schlagen. Danach die geriebenen Mandeln, die Kuvertüre, Zimt, Nelken, Zitronat, Hirschhornsalz und Pottasche in die Masse einrühren.
  2. Den Backofen auf 180° vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen, mit etwas Butter einfetten und den Teig auf dem ganzen Blech verstreichen. Die Masse sollte etwa 1cm hoch sein.
  3. Das Blech etwa 30 Minuten backen. Danach wird die Lebkuchenplatte sofort mit einem scharfen Messer in Vierecke geschnitten. Man kann das Gebackene besser schneiden, wenn das Messer vorher unter kaltes Wasser gehalten wird .
  4. Kuvertüre schmelzen und die Lebkuchen damit bestreichen.

Alternativen

  • Statt Zitronat kann auch Orangeat oder eine Mischung aus beidem verwendet werden.
  • Mandeln können nach Belieben auch durch einen Teil Haselnüsse ersetzt werden.
  • Statt Vierecke kann man auch große Ausstecher verwenden. Die hässlichen Ausstechreste muss man ja nicht servieren. Einfach heimlich snacken.
  • Statt Kuvertüre kann man die Lebkuchen mit einer Puderzucker -Marmeladenmasse bestreichen. Dazu 2 Esslöffel Puderzucker mit 2 Teelöffeln roter Marmelade mischen, etwas Zitronen oder Orangensaft dazugeben und die Lebkuchen damit dekorieren.

 Aufbewahrung

Die Lebkuchen sollten nicht zusammen mit anderen Plätzchen aufbewahrt werden. Damit sie schön saftig werden und bleiben, kann man Orangen- oder Mandarinenschalen in die Box legen. Apfelstücke funktionieren auch, diese sollten aber jeden Tag ausgetauscht werden, sonst besteht Schimmelgefahr.

 

Lasst es Euch schmecken!

 

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8 Kommentare

  • Antworten
    julieleinchen
    16/12/2015 at 23:12

    Hab selber auch grad erst vor ein paar Tagen ein ganz traditionelles Lebkuchen Rezept gepostet, das meine Oma immer mit mir gebacken hat. Deine Lebkuchen klingen auch sehr verführerisch! 🙂
    Alles Liebe, Julie von
    http://www.julieleinchen.com

    • Antworten
      Julia Erdbeerqueen
      17/12/2015 at 10:11

      Ich schaus mir mal an 🙂 Meine Omas haben mir leider nicht viele Rezepte hinterlassen 🙁

  • Antworten
    The Tastemonials
    08/12/2015 at 17:51

    Ohhh ja!! Endlich ein Lebkuchen-Rezept, das mir gefällt. Das werde ich gleich morgen ausprobieren!! Danke für’s Teilen. Liebe Grüsse, Heike

    • Antworten
      Julia Erdbeerqueen
      08/12/2015 at 18:03

      Hallo Heike, schön, dass es dir gefällt. Was hat dir denn an den anderen nicht gefallen? Aber Achtung, es macht süchtig 😀 und man muss an den Seiten des Blechs ein wenig aufpassen, wenn man die zu dünn streicht, brennt es dort leicht an.

  • Antworten
    marileen
    04/12/2015 at 21:03

    Hallo liebe Julia,
    das Rezept hört sich wirklich einfach an. Bisher habe ich auch noch nie Lebkuchen selbst gemacht, aber es scheint, als sollte ich es mal ausprobieren ;).
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    Marileen

    • Antworten
      Julia Erdbeerqueen
      05/12/2015 at 13:49

      Hallo Marileen, ja es ist wirklich einfach und eignet sich auch als nettes Geschenk für alle Nachkatzen 🙂
      Liebe Grüße zurück und dir auch ein schönes, gemütliches Wochenende

    Antworten

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